Karl Karner (*1973 in Feldbach, Steiermark) arbeitet in einem offenen Feld zwischen Skulptur, Performance und installativer Rauminszenierung. Seine künstlerische Praxis ist von einem prozessorientierten Denken geprägt, das klassische Formauffassungen hinterfragt und den Körper – sowohl als Thema wie auch als Medium – ins Zentrum rückt. Karner studierte Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Heimo Zobernig und ist zudem ausgebildeter Kunstgießer. Diese technische Versiertheit trifft in seinem Werk auf ein ausgeprägtes Interesse an Instabilität, Übergang und dem Unfertigen.
Zahlreiche Arbeiten entstehen im Austausch mit der Performerin und Choreografin Linda Samaraweerová. Gemeinsam realisieren sie hybride Formate, die Ausstellung, Bühne und Prozess ineinander verschränken. Dabei wird der Skulpturbegriff radikal erweitert – Objekte agieren nicht nur als Träger von Form, sondern als aktive Akteure innerhalb choreografierter Situationen. Die Grenze zwischen Ding und Handlung, zwischen Raum und Bewegung wird bewusst offen gehalten.
Karners Skulpturen basieren häufig auf experimentellen Gussverfahren, bei denen das Material selbst Gestalt generiert. In dieser Logik entstehen plastische Konfigurationen, die sowohl an vegetative Systeme als auch an technische Artefakte erinnern. Die entstandenen Strukturen changieren zwischen Geschlossenheit und Fragilität, zwischen Körperhaftigkeit und Abstraktion.
(Quellen: Galerie Kandlhofer, Karl Karner, C/O Vienna Magazine, derStandard)
Work
#2586
Anfangsdatum
15/11/2022 05:45
Enddatum
14/08/2025 09:01
Karl Karner, Nufun
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