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Franz Grabmayr, Feuerbild

Franz Grabmayr, Feuerbild

Franz Grabmayr

Feuerbild

Öl auf Leinwand

147cm x 118cm

Franz Grabmayr (*1927 in Pfaffenberg, Kärnten; †2015 in Wien) war ein österreichischer Maler, dessen Werk sich durch eine elementare, körperlich erlebte Bildsprache auszeichnet.
Nach seiner Ausbildung an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Robin Christian Andersen und Herbert Boeckl entwickelte Grabmayr in den 1960er Jahren eine unverkennbare, gestisch-expressive Malweise. Seine künstlerische Praxis führte ihn immer wieder direkt in die Natur – an Orte, wo Erde, Licht und Bewegung aufeinandertreffen.
Seine sogenannten „Feuerbilder“, entstanden im Waldviertel ab den 1980er Jahren. Dafür montierte er Leinwände auf einem eigens umgebauten Traktor, von denen aus er brennende Wurzelstöcke malte. Diese Arbeiten, geschichtet mit dicken Farbmassen und oft mit bloßen Händen aufgetragen, sind unmittelbare Dokumente von Hitze, Rhythmus und Verwandlung. Die Malerei wurde für Grabmayr zum performativen Akt – zur physischen Auseinandersetzung mit dem Bildträger.
Sein Œuvre umfasst außerdem großformatige Sandgrubenbilder, Kornmandl-Motive und die expressiv bewegten „Tanzblätter“, die er im Winter in seinem Wiener Atelier schuf.
Ob draußen in der Landschaft oder im Innenraum: Immer geht es um Energie, Dichte, um das Material Farbe als Erlebnisraum.
(Quellen: Albertina, Belvedere Sammlung, franzgrabmayr.at)
Work #2607
Anfangsdatum 30/01/2024 14:52
Enddatum 30/09/2025 11:31

Franz Grabmayr, Feuerbild