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mögl. Salomon Koninck, Zwei Orientalen im Gespräch

mögl. Salomon Koninck, Zwei Orientalen im Gespräch

Zwei Orientalen im Gespräch (möglicherweise David am Hofe Sauls)
Öl auf Eichenholztafel (parkettiert)
23 x 17 cm (R. 40 x 34 cm)

Julian Jankovic, - geboren 1992 in Wien/Österreich // Ausbildungen: 2017 - 2018, LIK – Akademie für künstlerische Fotografie; 2006 - 2011, Höhere Bundes-, Lehr- und Versuchsanstalt TGM – Technologisches Gewerbemuseum (Höhere Lehranstalt f. Werkstoffingeneurwesen) // Statement: Als Künstler entwickelt man zwangsläufig Beziehungen zu verschiedenen Materialien und dazu, wie sie sich verhalten und was sie artikulieren können. Insbesondere die Materialität wird bei Julian Jankovic breit definiert, unter anderem als die Kapazität eines Systems. Alle Systeme – von der Plastikfolie bis hin zum fertigen Kunstwerk – stehen dabei in einer Wechselwirkung mit der Welt und bringen unter bestimmten Bedingungen, auf bestimmte Weise ihre spezifische Eigenheit zum Ausdruck. Unter diesem erweiterten Begriff der Materialität wird auch Zuständen, die wir traditionell als immateriell bezeichnen, Wesentlichkeit zugesprochen, die sich bei Jankovic in kausalen Beziehungen ausdrückt. Dehnbarkeit, Widerstandsfähigkeit und Porosität charakterisieren und begrenzen den morphologischen Möglichkeitsraum, den das Material und letztendlich sein Kunstwerk einnehmen kann. Mit anderen Worten, Jankovic misst der Materie eine aktive Rolle bei der Erschaffung ihrer eigenen Form zu. Das daraus resultierende Element des Zufalls und der Unkontrollierbarkeit, ja vielleicht auch eine neu entstandene Störrigkeit des Materials, werden vom Künstler nicht als Kontrollverlust, sondern sprichwörtlich als Elastizität innerhalb seines Schaffens erlebt. -Text von Esther Mlenek
ARTCARE - Rechte Bahngasse 30-32 | 1030 Wien
Work #347
Anfangsdatum 09/11/2022 09:10
Enddatum 27/02/2026 10:37
Steuern 4.4%
Aufgeld 12.5%

mögl. Salomon Koninck, Zwei Orientalen im Gespräch